Militärmusik Salzburg

Die Militärmusik Salzburg, unter der Leitung von Oberst Professor Ernst Herzog, bemüht sich besonders um die Pflege der Werke heimischer Komponisten und um die Aufführung originaler Blasorchesterwerke. Die Leistungen der Militärmusik fanden ihre Anerkennung in der Einladung nach Deutschland, Italien, Polen, der Tschechischen Republik und der Schweiz um dort bei repräsentativen Veranstaltungen mitzuwirken. Seit ihrem Bestehen wurden 4.750 musikalische Einsätze durchgeführt. Neben der grossen Besetzung der Militärmusik Salzburg gibt es auch kleinere Formationen: das klassische Bläserquintett, ein Brass- Bläserquintett, zwei Holzbläsequartette (Saxophon, Klarinette), mehrere Blechbläserensembles und ein Volksmusikensemble. Die letzten großen Highlights waren das Militärmusiktreffen am 20. Mai 2005 im EM-Stadion in Wals-Siezenheim, das "Hamina Tattoo" in Finnland (2006), Umrahmung des "Crewabend" bei der Airpower 2011, eine Konzertreise nach Bonn mit dem Musikkorps der Bundeswehr aus Berlin (2011) und die Teilnahme am "Military Tattoo" in St. Gallen (2012) sowie das alljährliche Benefiz-Galakonzert im "Großen Festspielhaus" in Salzburg.

Gardemusik

Die Gardemusik ist das Repräsentationsinstrument des österreichischen Bundesheeres. Es gibt in Wien kaum ein staatspolitisches Ereignis, zu dem nicht die Garde – und mit ihr die Gardemusik – mit ihrem dekorativen Kennzeichen, der Fangschnur, ausrückt. Sie bildet den würdigen musikalischen Rahmen, vor allem bei Staatsbesuchen und Akkreditierungen von Botschaftern. Neben diesen Repräsentationsaufgaben hat die Gardemusik auch mit unzähligen Aktivitäten auf allen gesellschaftlichen Ebenen den kulturellen Stellenwert der Militärmusik weit über die Grenzen Wiens hinweg bekannt gemacht. Die Gardemusik hat schon mit renommierten Stars der internationalen Musikszene gespielt, wie z.B. dem Tenor Peter Jelosits, der Sopranistin Martina Serafin, dem Tenor Jörg Schneider, der Sopranistin Angela Kronberger, dem Tenor Enrique Aaron Medrano, dem Musicalsängern Yngve Gasoy Romdal, Barbara Wallner und Thomas Borchert sowie dem Wiener Operettenensemble Peter Widholz (Präsident der Wiener Strauss Gesellschaft), Anna Ryan, Sona Ghazarian, Theresa Gardner, Gisela Theisen, Martin Maier, Harald Wurmsdobler, Belinda Loukota, u.a. …

Militärmusik Vorarlberg

Dem Militärkapellmeister und Komponisten Oberst Professor Erich Hendl verdankt das Bundesheer in Vorarlberg seinen Traditionsmarsch „Unterm Montfortbanner“. Nach dem plötzlichen Ableben seines Nachfolgers Major Karl Gamper war der Militärkapellmeister von Tirol Oberstleutnant Hannes Apfolterer vorübergehend mit der Führung betraut bis Hauptmann Wolfram Öller schließlich am 1. April 2010 als neuer Leiter des Klangkörpers bestellt wurde. Ihm liegt vor Allem die musikalische Aus- und Weiterbildung der Grundwehrdiener am Herzen. 2015 wurde das Orchester wegen Sparzwängen aufgelöst und in eine kleine Formation mit insgesamt nur noch 20 Musikern umgewandelt. Nur ein Jahr später machte der neue Bundesminister für Landesverteidigung Hans-Peter Doskozil diese Entscheidung rückgängig, indem er die österreichischen Militärkapellen wieder in allen Bundesländern in voller Stärke einsetzte.

Militärmusik Oberösterreich

In den 60 Jahren des Bestehens haben über 2.100 Musiker ihren Präsenzdienst bei der Militärmusik Oberösterreich geleistet. Einige von ihnen schafften den Sprung zu den Wiener Philharmonikern, Wiener Symphoniker, Brucknerorchester Linz, den niederösterreichischen Tonkünstlern, den Vereinigten Bühnen Wien und in die verschiedensten Landessymphonieorchester. Hunderte ehemalige Militärmusiker sind und waren Kapellmeister von Ortskapellen und Musikvereinen und viele davon sind als hauptamtliche Musiklehrer und Musikschulleiter tätig. Heute ist die Militärmusik jedoch weit mehr als ein sinfonisches Schul- oder Ausbildungsorchester der Blasmusikerinnen und -musiker des Landes. Unzählige Seminare und Workshops für die verschiedenen Register oder das ganze Orchester bieten die Möglichkeit, berühmte Komponisten und Dirigenten kennen zu lernen und mit ihnen zu arbeiten. In diese Reihe gliedert sich auch das Mitwirken als Konzert- und Workshoporchester bei der "MidEurope" in Schladming.

Militärmusik Kärnten

In den Sommermonaten eröffnet sich der Militärmusik Kärnten ein weiteres Betätigungsfeld, denn in zahlreichen Kurkonzerten erfreut sie die Gäste Kärntens mit der farbigen Palette gediegener Unterhaltungsmusik. So ist die Militärmusik Kärnten nicht nur ein Bindeglied zwischen Bundesheer und Bevölkerung, sondern sie wird bereits in und um ihren Standort zum musikalischen Botschafter ihres Landes. Auf der Grundlage des großen Kulturerbes alt-österreichischer Militärmusik pflegt die Militärmusik heute ein Repertoire, das sie in die Spitzengruppe europäischer Militärkapellen einreiht: originale Werke aus der Zeit der französischen Revolution gehören ebenso dazu, wie die großen Originalkompositionen des 19. Jahrhunderts und die bedeutendsten Beiträge unserer Zeit zu dieser Literatur. Kärntens Militärmusik spannt so den Bogen von ersten sinfonischen Ansätzen hin zur Avantgarde. Natürlich zählen auch die großen anspruchsvollen Transkriptionen zum Repertoire wie sie heute von den internationalen Spitzenblasorchestern zur Aufführung gebracht werden sowie farbige Unterhaltungsmusik in jeder Schattierung.

Militärmusik Niederösterreich

Als die Militärmusik Niederösterreich im Jahr 1957 gegründet wurde, war sie neu und auch wieder nicht: Ihre Wurzeln lassen sich auf die Musikkapellen des 1715 gegründeten k.u.k. Infanterieregimentes Nr. 49 bzw. des k.u.k. Infanterieregimentes Nr. 84 zurückführen. Infolge ihrer großen Tradition und ihres Wirkens, ist die Militärmusik Bindeglied zwischen der Bevölkerung und den Soldaten. Einerseits setzt sie den Maßstab für die Amateurblaskapellen, andererseits ist sie eine Ausbildungsstätte für die in der Blasmusik tätigen Musiker, Kapellmeister, Musiklehrer und Solisten. Die Militärmusik Niederösterreich wirkte bereits in Fernsehfilmen mit, war "live" im Fernsehen zu sehen, bespielte einige Tonträger und ist ständiger Gast im Rundfunkstudio. Mit ihrer unverwechselbaren österreichischen Note findet die Militärmusik Niederösterreich bei zahlreichen Auslandsreisen besonderen Beifall und größte Beachtung. Eine große Aufgabe sieht die Militärmusik in der Durchführung von militärischen Feiern und Konzerten im Bundesland Niederösterreich.

Militärmusik Tirol

Seit 01. Jänner 2001 leitet Mililitärkapellmeister Oberst Professor Johannes  Apfolterer die Militärmusik Tirol, welche die größte - auf die Praxis bezogene - Ausbildungsstätte des Landes Tirol ist. Aufgrund ihres hohen Niveaus mit exzellenten Solisten, entsprechender CD-Einspielungen, zwei davon mit Soldaten­­chor, ihrer besonderen Show-Auftritte und diversen Rasenschau-Darbietungen, erarbeitete sich die Militärmusik Tirol national wie international ihren exzellenten Ruf. Nach zum Teil sogar mehrfachen Auftritten in Belgien, Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Kanada, Polen, Russland, Schweden, in der Schweiz, in Tschechien, Ungarn und auf Zypern konnte sich die Militär­musik TIROL als erste österreichische Militärmusik sehr erfolgreich 2009 in Nordafrika und 2012 in Kanada präsen­tieren. 2013 war sie als erste österreichische Militärmusik namentlich nach Moskau zur Teilnahme am berühmten International Military Music Festival „Spasskaya Tower“ auf dem Roten Platz eingeladen.

Militärmusik Burgenland

Im Jahre 1957 wurde die Musikkapelle des Militärkommandos Burgenland aufgestellt. Zum ersten musikalischen Leiter wurde Josef Kotay bestellt. Ihm folgten die Militärkapellmeister Hans Schadenbauer und Rudolf Schrumpf. Am 1. April 2003 übernahm Militärkapellmeister Hans Miertl die Leitung der Militärmusik Burgenland und dieser leitet seither die musikalischen Einsätze. Als gern gesehener Gast wirkt unsere Militärmusik auch bei diversen Feierlichkeiten an der Theresianischen Militärakademie in Wr. Neustadt mit und umrahmt auch zahlreiche Festakte in den benachbarten Bundesländern. Eine Besonderheit der Militärmusik Burgenland ist „Die musikalische Wanderung auf den Spuren Joseph Haydns“. Bei dieser Wanderung werden dem Publikum Werke Haydns an den Originalschauplätzen wie z.B.: Haydns Wohnhaus, dem Schloss Esterházy, der Bergkirche und anderen Wirkungsstätten in Eisenstadt geboten.